Julian Prégardien wurde 1984 in Frankfurt geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren bei der Limburger Dommusik. Von 2005 bis 2009 studierte er an der Musikhochschule in Freiburg. Bereits während des Gesangstudiums führten den Tenor Konzertverpflichtungen in große Konzerthäuser in ganz Europa und auch auf der Opernbühne sammelte er früh wichtige Erfahrungen auf internationalem Niveau. Seit Sommer 2009 ist er an die Oper Frankfurt engagiert, wo er unter anderem bereits als Tamino in Mozarts Zauberflöte zu hören war.
Schon früh begeisterte sich Julian Prégardien für die Kammermusik, zu der der junge Sänger auch das Lied zählt. So kommt es, dass er sich neben seinem Opern-Engagement mit Vorliebe Projekten widmet, in deren Rahmen er auch außergewöhnlichere Konzertprogramme erstellen kann, die zum Teil eigene Bearbeitungen enthalten und verschiedene Formen der Kammermusik vereinen.
»Der junge Tenor singt mit schlanker Stimme, verfügt dabei aber über einen kräftigen klanglichen Kern - seine Deklamation ist vorbildlich«, hieß es kürzlich auf klassik.com. Seine »ausgezeichnete Artikulation, seine klare Intonation und seine schnörkellose Stimmführung« werden von Kritikern gleichermaßen bewundert. Alles Eigenschaften, die Julian Prégardien auch als Liedsänger hervorragend nutzbar machen kann: Im Duo mit seinem Liedbegleiter Götz Payer reist er seit 2008 durch Europas Konzertlandschaft, mal als »Junge Elite« bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, mal als »Jeune Étoile« beim Menuhin Festival Gstaad. Auf sein Lieddebut beim Rheingau Musik Festival im Sommer, folgt im Dezember 2011 der erste Liederabend in der Kölner Philharmonie.
Nach einem gemeinsamen Konzert mit Christoph Prégardien und dem Pianisten Michael Gees bei den Schwetzinger Festspielen 2010, stand das Vater-Sohn-Programm 2011 erneut beim Edinburgh-Festival auf dem Plan und wird 2012 in der Lied-Reihe der Oper Frankfurt fortgesetzt.
Stand: November 2011
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