"... Selbstverständlich ist jedes einzelne Mitglied ein Musiker von höchstem technischen Können, doch den grössten Eindruck macht, wie sie ein völlig homogenes und harmonisches Ensemble bilden. Ihr wahrhaftiger Zugang zu den Werken überzeugt mich als verständig und reif. Falls dies alles zu ernst klingt: lassen Sie mich auch das freudige und jugendliche Spiel der vier hervorheben..." Bernard Haitink
Seit seiner Gründung 2002 erhielt das in Zürich ansässige Merel Quartet ausnahmslos überwältigende Kritiken. Auf die Präzision des Zusammenspiels und verschiedene Aspekte der überzeugenden Interpretationen wird immer wieder begeistert hingewiesen. Die Neue Zürcher Zeitung lobte das Spiel des Quartetts als „äusserst expressiv und mit feinem Gespür für Form, Klang und Rhetorik“ (Mai 2007).
Seine rege, europaweite Konzerttätigkeit führt das Merel Quartet in renommierte Konzertsäle wie die Wigmore Hall in London und die Tonhalle Zürich; daneben ist das Quartett zu Gast bei den wichtigsten internationalen Festivals wie Lucerne Festival, Kunstfest Weimar, Menuhin Festival Gstaad, András Schiffs „Ommagio a Palladio“ in Vicenza und den Ittinger Pfingstkonzerten, zu deren Künstlerischen Leitern Heinz Holliger und András Schiff das Quartett eine enge Verbindung hat. Zu den kammermusikalischen Partnern gehören Künstler und Ensembles wie Juliane Banse, Ruth Ziesak, Dénes Várjon, Erich Höbarth, Julian Bliss, Thomas Demenga, Nobuko Imai, das Stamitz Quartett und das Panocha Quartett.
Die Vielfältigkeit seines Repertoires zeigt das Merel Quartet sowohl in Konzerten als auch in Radioaufzeichnungen: neben Schwerpunkten auf klassischen und romantischen Werken reicht die Spannweite von J.S. Bach bis A. Schönberg und David Phillip Hefti, dessen Streichquartett „Ph(r)asen“ das Merel Quartet kürzlich uraufführte. Ende 2007 spielte das Quartett seine Debut-CD mit Werken von R. Schumann, L. Janácek und D.P. Hefti ein.
„Mit großem Vergnügen empfehle ich das Merel Quartet als den jüngsten, hochwillkommenen Zuwachs auf den Podien der Kammermusik. Ich wünsche dem Quartett die verdiente Aufmerksamkeit.“ Alfred Brendel
Zu den kommenden Höhepunkten zählen Auftritte bei den Salzburger Festspielen, beim Menuhin Festival Gstaad und in der London Wigmore Hall sowie die Zusammenarbeit mit Ruth Ziesak, Jörg Widmann, Hariolf Schlichtig.